Aktuelles

 

Taktstockübergabe in Lessach

Nach 25 Jahren an der musikalischen Spitze der örtlichen Musikkapelle wurde die neue Führung an den jungen Kapellmeister Martin Lassacher übertragen. Mit dem Stück "Salemonia" von Kurt Gäble verabschiedete sich Eduard Macheiner vom Publikum, doch als Klarinettist wird er in Zukunft das Register tatkräftig unterstützen. Mit der "Festive Fanfare for a jubilee" von Markus Maier und der "Ambos-Polka", gespielt vom Solisten Josef Gappmaier jun. präsentierte der neue Kapellmeister sein heuriges Konzertprogramm. Die schwungvollen Werke "Märchen Walzer" und "Abel Tasman" rundeten den ersten Teil des Abends klangvoll ab. Der "Marsch der Titanen" von Michael Schiegg leitete den modernen Abschnitt ein. Die Ouvertüre von Martin Scharnagl "Alpine Inspirations" führte das Publikum in abenteuerliche Bergwelten bevor mit "Armageddon" filmmusikalische Szenen von der Trachtenmusikkapelle erklangen. Mit "The sound of silence" und "Despacito" endete der Konzertabend. Ganz besonders freute es Obmann Martin Jeßner auch heuer verdiente Musiker zu würdigen. Valentina Schiefer erhielt für ihr 5 jähriges Wirken die Marketenderinnenbrosche überreicht. Das vereinsinterne Ehrenzeichen wurde an Andreas Perner für 15 Jahre, Maria Hönegger für 20 Jahre und Josef Gappmaier sen. für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft verliehen. Bernhard Schiefer erhielt für seine über 20 jährige Tätigkeit als Obmann-Stv. das Verdienstzeichen in Silber des Salzburger Blasmusikverbandes. Für seine 50 jährige Mitgliedschaft in der Musik wurde Josef Macheiner mit dem Ehrenzeichen des Landesverbandes in Gold gewürdigt und zugleich die Ehrenmitgliedschaft überreicht. Seitens der Gemeinde erhielt Altkapellmeister Eduard Macheiner für seine langjährigen Verdienste und musikalischen Tätigkeiten das Ehrenzeichen in Gold. Der Kameradschaftsbund, im Besonderen Michael Laßhofer und Josef Bogensperger, konnten der TMK ein neues Barion der Firma Lechner übergeben.

 

Jubiläumskonzert der Dorfmusik Wölting in der Turnhalle der LFS-Tamsweg

Am Samstag den 4. Mai lud die Dorfmusik Wölting, anlässlich des 90-jährigen Bestehens, zu einem Jubiläumskonzert ein. Am Konzertabend konnten mit Landeskapellmeister Mag. Christian Hörbinger, Bezirkskapellmeister Roman Gruber, Bezirkskapellmeister-Stv. Peter Stiegler, Bezirksobmann Karl Macheiner, Bezirksobmann-Stv. Andreas Zehner, Bezirksstabführer Johann Lanschützer und Bezirksjugendreferent Philipp Prodinger neben vielen anderen Konzertgästen begrüßt werden. Kapellmeister Emanuel Prodinger stellte auch dieses Jahr wieder ein sehr abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammen. Am Konzertbeginn spielte die Dorfmusik Wölting die Polka „Die lustigen Wöltinger“ mit der Besetzung wie sie vor 90 Jahren von Gründer Anton Baier (vlg. Lenzn Toni) gegründet wurde. Als nächstes folgte dann ein Walzer (Am Lausbichl) ebenfalls von Anton Baier komponiert mit der kompletten Kapelle wie in den 1970er Jahren gespielt wurde. Mit dem Konzertstück „Zeichen der Zeit“ von Armin Kofler der Polka „Zeitlos“ von Martin Scharnagel und dem Marsch „Mars der Medici“ von Johann Wichers ging es in die Pause. Nach der Pause spielte eine kleine böhmische Besetzung (W-Blech) der Dorfmusik die Polka „Erinnerungen an Brennberg“. Weiter ging es dann mit einem Solostück für Posaunen. Die Trombone Show wurde von den Solisten Thomas Piendl, Emanuel Prodinger, Raphael Steiner, Franz Wieland und Andreas Zehner gespielt. Mit dem Medley „80er Kult“ und der Ballade „Dreams“ komponiert von Christian Berchthaler ein Solo für Trompete gespielt von Annika Perner beendete die Dorfmusik den offiziellen Teil des Konzertes. Als Zugaben gab es noch die Polka „Böhmisches Liebe“, den Walzer „Narzissen Königin“ und den „Wöltinger Marsch“.

Neuaufnahmen: Carina Pernerund Mandl Gottfried

Leistungsabzeichen in Bronze: Christina Löckerauf der Oboe

Leistungsabzeichen in Silber: Annika Pernerauf der Trompete

Ehrenzeichen in Bronze des Salzburger Blasmusikverbandes für 10 Jahre Mitgliedschaft: Michael Planitzer, Johannes Planitzerund Bernadette Schitter

Ehrenzeichen in Bronze der Dorfmusik für 20 Jahre Mitgliedschaft:

Andrea Wieland und Johannes Wieland

Ehrenzeichen in Gold des Salzburger Blasmusikverbandes für 40 Jahre Mitgliedschaft: Franz Gappmayer sen.

Verdienstzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für besondere Verdienste: Georg Eberharth– 16 Jahre Schriftführer

Bericht der Dorfmusik Wölting von Schriftführer Piendl Thomas, 06.05.2019

 

 

Die Jugendblasorchester "LuNoWinds Junior" präsentieren sich bei den Jugendblasorchester (JBO) Wettbewerben des Salzburger- und Kärntner Blasmusikverbandes

 

Am 27. April bzw. 5. Mai 2019 präsentierten sich die im Herbst 2018 gegründeten Jugendblasorchester des Musikum Tamsweg "LuNoWinds Junior" bzw. "LuNoWinds Junior" Nockberge das erste Mal bei den JBO Wettbewerben der Blasmusikverbände von Salzburg und Kärnten.

Nach monatelanger intensiver Vorbereitung absolvierten beide Orchester fabelhafte Auftritte, bei denen man die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen förmlich spüren konnte.

Es war sicher ein unvergessliches Erlebnis, im Orchesterthaus des Mozarteumorchesters in Salzburg bzw. im Alban Berg Konzertsaal der Carinthischen Musikakademie Ossiach vor hunderten Besuchern zu musizieren.

Ein großer Dank sei an dieser Stelle den beiden Orchesterleitern Peter Stiegler (Lungau) und Walter Schusser (Nockberge) ausgesprochen – durch ihren unermüdlichen Einsatz, versehen mit viel pädagogischem Gespür und Sinn für musikalische Details, wird es erst möglich, junge Menschen für die Musik zu begeistern und gemeinsame Erfolge auf der Konzertbühne zu feiern!

Dem Trägerverein Biosphären Blasorchester "LuNo Winds" ist es für die Zukunft ein großes Anliegen, die Strukturen für die Arbeit in den Jugendblasorchestern abzusichern bzw. weiter auszubauen. Das wird nur mit Hilfe aller beteiligten Kooperationspartner – angefangen von den Biosphärenregionen, den Musikschulen, vor allem aber auch den Blasmusikkapellen – gelingen.

Aber um für die Kinder und Jugendlichen in den Regionen optimale Rahmenbedingungen für die Annäherung an das Musizieren in der Gemeinschaft zu schaffen, sollte uns kein Weg zu steil sein – die Jugend ist unsere Zukunft, dafür müssen wir GEMEINSAM einstehen!

 

Roman Gruber

 

Kapellmeisterwechsel in Göriach

Zu einem schwungvollen und abwechslungsreichen Programm lud auch heuer wieder die Trachtenmusikkapelle Göriach zu ihrem diesjährigen Frühlingskonzert ein. Als Eröffnungsstück erklang der "Freundschaft-Marsch" von Sepp Neumayer, bevor der Taktstock übergeben wurde. Hannes Winkler leitete die musikalischen Geschicke der Musik seit 20 Jahren und übergab nun die Führung dem jungen Nachwuchstalent Stefan Bogensperger, welcher sein Können gleich mit der "Festival Intrade" von Alois Wimmer und der "Belcanto Overtüre" von Willy Hautvast zur Schau stellte. Mit dem Werk "Paso Dorado" von Wim Laseroms und der Filmmusik zu "My name is Nobody" von Enio Morricone führte die Trachtenmusikkapelle Göriach das Publikum in den Wilden Westen. Bevor sich der erste Konzertteil dem Ende neigte, wurde mit dem Marsch "Sempre Unita" von Michael Geisler noch einmal ein musikalischer Höhepunkte geboten. Nach der Pause erklangen der "Waidmannsheil Jägermarsch" von August Reckling, der Walzer "Lebensfreude pur" von Kurt Gäble und die böhmische Polka "So kling Polka" von Sepp Leitinger. Für den modernen Teil sorgte das Werk "STS-Medley" unter der Bearbeitung von Stefano Conte sowie das berühmte Stück "One moment in time" welches souverän von der Musikantin Alexandra Moser gesungen wurde. Neben dem Kapellmeisterwechsel wurden noch verdiente Musiker geehrt. Den Jungmusikerbrief erhielten Maximilian Zehner, Lisa Zehner und Stefan Moser. Diese drei erhielten neben Dominik Fuchsberger auch noch das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze. Für seine 20 jährige aktive und treue Mitgliedschaft wurde Christoph Grall mit der Dankesmedaille in Bronze ausgezeichnet. Franz Ferner wurde für seine 30 jährige Vereinszugehörigkeit mit dem Ehrenzeichen in Silber der TMK-Göriach geehrt. Als Zeichen der Dankbarkeit der vergangenen Jahre wurden dem scheidenden Kapellmeister Hannes Winkler und der Flötistin Katharina Bauer ein Erinnerungsfoto der TMK überreicht.

 

Frühlingskonzert in Muhr

Am 13. April 2019 eröffnete die Trachtenmusikkapelle Muhr , mit der Festival Fanfare, ihr traditionelles Frühlingskonzert in der Turnhalle der Volksschule Muhr. Kapellmeister Michael Aigner konnte, die gut gefüllte Turnhalle, wieder mit einem abwechslungsreichen und ansprechenden Programm begeistern. Der erst 20 jährige Schlagzeuger Lukas Krznar wird demnächst die Ausbildung zum Kapellmeister beginnen, und durfte bereits beim Konzert , mit dem Stück „Stratosphere“, sein Talent als Dirigent beweisen. Die TMK Muhr freut sich besonders über den Neuzugang von Eric Pleschberger am Schlagwerk, über den Jungmusikerbrief, den Anna-Maria Viehhauser erhalten hat, sowie über die 10 jährige Mitgliedschaft von Philipp Pfeifenberger. Neben erfreulichen Wiederaufnahmen von Bianca Schlick und Rupert Kremser, musste sich die Trachtenmusikkapelle Muhr leider auch von 6 Musikanten/innen (Ingo Grießer, Samuel Grießner, Wilhelm Palzenberger, Michaela Pfeifenberger, Theresa Pfeifenberger und Herbert Grießner) verabschieden. Für sein 43-jähriges Wirken als Musikant und seiner vorbildlichen Tätigkeit als Kapellmeister-Stv. und Stabführer-Stv. wurde Herbert Grießner zum Ehrenmusikant ernannt. Somit bilden die Ehrenmitglieder der TMK Muhr schon fast ein eigenes Register, neben Wilhelm Bliem, Robert Grießner, Wilhelm Palzenberger, Alois Aigner und Vinzenz Egger darf nun auch Herbert Grießner als Ehrenmusikant, nach 43 Jahren auf der Bühne, nun auch im Publikum Platz nehmen. Das heurige Konzert wurde mit dem „Muhrer Marsch“ als Zugabe beendet, dieses Stück widmete die TMK Muhr besonders dem Musikanten und Alt - Bgm. Sepp Kandler, sowie dem neu gewählten Bürgermeister Hans-Jürgen Schiefer.

 

Taktstockübergabe in Tamsweg

Am Ostersonntag lud die Bürgermusik Tamsweg zu ihrem alljährlichen Konzert in die Großsporthalle von Tamsweg ein. Das Ereignis stand ganz im Zeichen des Kapellmeisterwechsels, doch bevor es so weit war, führte Helmut Pertl die Musik und das Publikum noch durch drei Konzertstücke. So wurde der Abend mit dem Eröffnungsstück "Festive Fanfare for a Jubilee" eingeleitet. Die Fanfare wurde 2016 für ein Jubiläumsfest des MultiAugustinums von Markus Maier komponiert, der unter anderem auch an dieser Schule unterrichtet. Als nächstes folgten die Ouverture "Dichter und Bauer" von Franz v. Suppé und der "Second Waltz" aus der Jazz Suite No. 2 von Dmitri Schostakowitsch. Nach 15 Jahren unermüdlichem Einsatz für die Bürgermusik übergab Helmut Pertl den Taktstock an seinem Nachfolger Christian Berchthaler. Er ist bekannt für seine kompositorischen Fähigkeiten, welche er gleich mit einer Uraufführung seines neuen Werkes "Ein Leben mit Musik", einer böhmischen Polka, unter Beweis stellte. Bevor der erste musikalische Teil des Abends endete, stand noch die Gesangseinlage von Doris Berchthaler auf dem Programmpunkt. Mit ihrer phänomenalen und außergewöhnlichen Darbietung von "Ich gehör nur mir" aus dem Musical Elisabeth brachte sie das Publikum zum Schmelzen, was ihr tosenden Applaus einbrachte. Nach der Pause erklang der Konzertmarsch "Danubia" von Julius Fucik und "The Legend of the Amber Room" von Michael Geisler. Er vertonte die Geschichte des berühmten Bernsteinzimmers, welches seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen gilt. Anschließend verzauberte Doris Berchthaler nochmals mit ihrer großartigen Stimme die Zuhörer mit "One Moment in Time" von Albert Hammond bevor die Bürgermusik Tamsweg mit der Filmmusik aus "Caravans" von Mike Batt den klangvollen Abend beendete. Neben der Taktstockübergabe gab es zahlreiche Ehrungen. Neu in die Musik wurden David Feiel, Christoph Jesner, Charlotte Kühn, Hannes Löcker, Simon Pflugbeil, Gregor Prodinger, Julian Schweiger, Magdalena Seitlinger und Stefan Wagger aufgenommen. Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde an David Feiel, Christoph Jesner, Charlotte Kühn, Hannes Löcker, Hannah Pertl, Magdalena Seitlinger und Bianca Srutek sowie in Silber an Anna-Maria Gruber verliehen. Für seine vollendete Ausbildung erhielt Gerald Maier den Stabführerbrief. Das Ehrenzeichen in Bronze für 10 jährige Mitgliedschaft erhielten Gerald Ferner, Martin Gautsch, Leo Moser, Marlene Planitzer und Thomas Steinwender sowie in Silber für 25 jährige Mitgliedschaft erging an Christian Berchthaler. Josef Lerchner erhielt das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre als auch Johann Berchthaler für 50 Jahre als aktives Mitglied der Bürgermusik. Die Dankesmedaille in Bronze wurde Christian Lackner und Anton Sagmeister verliehen. Für ihre langjährigen Aktivitäten als Funktionäre konnten Cornelia Ferner, Mathias Gappmaier und Peter Santner mit dem Verdienstzeichen in Bronze ausgezeichnet werden. Kapellmeister Helmut Pertl erhielt für seine 15 jährige Tätigkeit die Leo-Ertl-Medaille in Silber. Zum Ehrenmitglied der Bürgermusik Tamsweg wurde Richard Lerchner ernannt. Seitens der Marktgemeinde Tamsweg erhielten Helmut Pertl und Rupert Lackner das Ehrenzeichen in Gold.

 

 

25 Jahre Kapellmeister Armin Fingerlos

Unter donnernden Applaus des Publikums marschierte die Trachtenmusikkapelle Unternberg auf die Bühne um das Jubiläumskonzertes von Kpm. Armin Fingerlos zu beginnen. Das diesjährige Konzert stellte eine Auswahl der Lieblingswerke aus dem Repertoire des letzten Vierteljahrhunderts unter seiner Führung dar. Und somit begann die Musik mit dem "4er Brigade Parade Marsch" von Max Schönherr und "Österreich musiziert" einem Arrangement von Sepp Neumayer. In diesem Stück wurden verschiedene Genres der österreichischen Musik zu einem Gesamtwerk zusammen geführt. Unter der Leitung von Patrick Gappmaier gab das Bläserensemble "Brasst guat" eine stimmungsvolle Abwechslung mit dem "Beziehungskist'l" von Sebastian Höglauer. Die Highlight des ersten Konzertabends erklangen mit "Utopia" von Jacob de Haan und "Nanga Parbat" von Michael Geisler. Diese musikalische Tondichtung wurde mit einem Video, hergestellt von Christian Gfrerer, noch umrahmt, und führte dem Stück noch atemberaubende und dramatische Augenblicke der Besteigung des Berges noch hinzu. Nach der Pause wurde mit dem Konzertmarsch "Italia" von Sam Hjalmar Rydberg der zweite Konzertteil eingeleitet. Philip Santner und Heimo Aigner brillierten mit dem Solostück für zwei Tenorhörner "Fröhliche Tenoristen" von Michael Klosermann und zeigten dem Publikum eine reibungslose, und vor allem ohne Notenhilfe, vorgetragenes Meisterwerk. Mit den Stücken "My Way" und dem Medley "Abba Gold" verabschiedete sich die Trachenmusikkapelle Unternberg von ihrem begeistertem Publikum, als auch von ihrem langjährigen Kapellmeister Armin Fingerlos. Doch zuvor wurden noch die Ehrungen für verdiente Musiker abgehalten. Der Jungmusikerbrief und somit die Aufnahme in die Musik erhielten Sarah Aigner Emilia Graggaber und Ulrich Bichler. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erging an Andreas Hansmann, Ulrich Bichler, Sarah Aigner und Emilia Graggaber. Jenes in Silber wurde an Jakob Taferner, Georg Wieland, Michaela Gruber, Sofia Bichler, Isabella Wieland, Melanie Pausch und Martin Gautsch verliehen. Für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten Johannes Rüssel das Ehrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für 10 Jahre, Thomas Santner jenes in Silber für 25 Jahre und Walter Sagmeister für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Musikkapelle. Obmann Thomas Santner wurde zusätzlich mit dem Verdienstzeichen in Bronze für seine 10-jährige Funktionärstätigkeit ausgezeichnet. Die Professor Leo Ertl Medaille in Bronze erhielt Ernst Aigner für sein 13-jähriges Wirken als Stabführer, jene in Silber erging an Josef Graggaber für seine 25-jährige Tätigkeit als Kapellmeister-Stv. Die höchste Ehrung erhielt Kapellmeister Armin Fingerlos. Für seinen unermüdlichen und langjährigen Einsatz für die Trachtenmusikkapelle wurde ihm die Prof.-Leo-Ertl-Medaille in Gold verliehen. Die scheidende Flötistin Eva-Maria Aigner wurde mit einem Blumenstrauß verabschiedet.

 

Neues Kapellmeister-Trio in Zederhaus

Zum jährlichen Frühlingskonzert lud die Trachtenmusikkapelle Zederhaus. Zackig und frisch traten die über 40 Musikanten zum Spiel. Dies heuer erstmals unter dem neuen Kapellmeister Harald Pacher, der dieses Amt von Roman Gruber übernommen hat. Obmann Robert Kocher freute sich sehr, so zahlreiche Besucher begrüßen zu dürfen. "Festivität" lautete das Stück zur Eröffnung des Konzertes. Auf dem Programm standen ebenso "Mei Hoamat mei Salzburg", "Elisabeth" und "Ein Leben lang", gespielt von einem Ensemble der Trachtenmusikkapelle. Vor dem letzten Stück des ersten Konzertteils "Wir sind wir" wurden im festlichen Rahmen verdiente Mitglieder mit speziellen Leistungen bekannt gegeben. Weiterbildung ist ein wichtiger Auftrag der TMK-Zederhaus. So wurden acht jungen Musikanten zum Leistungsabzeichen gratuliert. In Bronze: Lukas Pfeifenberger. In Silber: Sebastian Bliem, Stefanie Lösch, Magdalena Gfrerer, Valentina Schlick, Julia Pfeifenberger und Nadine Baier. In Gold: Karina Kössler. Stabführerbrief: Patrick Pfeifenberger. Verdienstzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für 10 jährige Vorstandsarbeit: Obmann Robert Kocher. Die Prof.-Leo-Ertl-Medaille in Bronze: Gerhard Kremser für 10 Jahre als Kapellmeister-Stv. und Peter Pürgy für 10 Jahre als Stabführer-Stv. Das Ehrenzeichen des SBV in Bronze für 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Markus Moser, Patrick Pfeifenberger, Julia Gfrerer und Bianca Gfrerer. Für ihre Dienste als Marketenderinnen wurden Bianca Gfrerer, Caroline Perner und Christina Zanner mit der der Marketenderinnenbrosche geehrt. Mit anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für die Darbietungen bei dem wunderschönen Frühlingskonzert.

Bericht: Notburga Löcker

 

30 Jahre Kapellmeister Mag. Horst Aigner

Die Bürgermusik St. Michael lud heuer am 06. April in den Festsaal St. Michael zum Jubiläumskonzert 30 Jahre Kapellmeister Mag. Horst Aigner, der wiederum ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm zusammenstellte. Eingeleitet wurde das Konzert mit der „Festive Fanfare for a Jubilee“ von Markus Maier, gefolgt von der Overture „Ross Roy“, die von Christina Gell dirigiert wurde. Nach dem Konzertmarsch „Das Abzeichen“ und dem Stück „Die Etsch“ von Sepp Thaler ging es in die Pause. Nach der Pause nahm Kapellmeister-Stellvertreter Robert Ofner den Taktstock in die Hand und dirigierte schwungvoll die „Polka für die Heimat“. Beim darauffolgenden Doppelpack brillierten zwei junge St. Michaeler Musikantinnen. Während Bettina Aigner am Altsaxophon mit ihrem gefühlvollen Solo bei „Pavane in Blue“ für berührende Momente beim Publikum sorgte, brachte die erst fünfzehnjährige Lena Moser am Schlagwerk mit ihrer Soloeinlage in „Fascinating Drums“ den Festsaal zum Rocken. Der Dauerbrenner „The Lion King“, arr. von John Higgins bildete den Abschluss des offiziellen Programms, auf den noch drei Zugaben zu Ehren des Jubilars folgten. Zu Ehren seines Vaters dirigierte Sohn Christoph Aigner seinen selbstkomponierten Marsch „Alte Zeiten“. Bei dem anschließenden Stück „Träumende Tenorhörner“ gab, der selbst für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrte, Hois Pfeifenberger mit seinem Tenorhorn-Solo dem Kapellmeister die Ehre. Mit dem Marsch „Unter dem Doppeladler“ ließ Horst Aigner sein 30-jähriges Jubiläumskonzert schwungvoll ausklingen.

Im Rahmen des Konzertabends wurden folgende Ehrungen vorgenommen:

Jungmusikerbrief: Elias Marktl (Tenorhorn), Korbinian Wieland (Trompete)

Jungmusikerleistungsabzeichen:

in Bronze: Anja Gfrerer (Klarinette), Florian Kandler (Schlagwerk), Andreas Schlick (Tenorhorn)

in Silber: Lena Moser (Schlagwerk), Maria Moser (Querflöte)

Ehrenzeichen des SBV in Bronze für 10 Jahre Mitgliedschaft: Lisa Aigner, Lisa Gfrerer, Tanja Kandler, Markus Fanninger

Ehrenzeichen des SBV in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft: Christian Pfeifenberger

Ehrenzeichen des SBV in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft: Matthäus Pfeifenberger

Dankesmedaille des SBV in Gold: Josef Rausch

Verdienstzeichen des SBV in Silber: Armin Aigner

Kapellmeister Mag. Horst Aigner wurde in Würdigung seiner großen Verdienste das Verdienstkreuz in Silber vom Österreichischen Blasmusikverband verliehen.

 

Jubiläumskonzert in Ramingstein

Seit 130 Jahren besteht die Trachtenmusikkapelle Ramingstein und begeistert seit dieser Zeit immer mit ihren Konzerten. So auch heuer wieder als am 06. April beim Jagglerhof in Ramingstein der Konzertabend mit dem Fanfarenstück "Festival Flourish" von Michael Geisler eröffnet wurde. Es folgten die Overtüre "Feste in Valencia" von Gottfried Plohovich und der wunderschöne Walzer "Das böhmische Märchen" von Franz Watz. Mit dem Stück "Sparkling Drums" von Ted Huggens erklang der erste Höhepunkt des musikalischen Abends. Der erst 13 jährige Simon Lerchner spielte auf dem Drum Set ein beeindruckendes und schwieriges Solostück, welches er mit seinen jungen Jahren bereits außergewöhnlich meisterte. Das Publikum dankte es ihm mit langem und tosendem Applaus. Zum Abschluss des ersten Konzertteiles erklang der Marsch "In Harmonie vereint" von Siegfried Rundel, bevor mit "Rot-Weiß-Rot" von Sepp Tanzer der zweite musikalische Abschnitt eingeleitet wurde. Danach folgten die Polka "In der Weinschenke" von Robert Payer und das Konzertwerk des amerikanischen Komponisten James Swearingen "All Glory told". Für einen filmmusikalischen Highlight sorgten die Klänge aus dem Musical "Grease". Zum Abschluss und Höhepunkt des zweiten Konzertteiles begeisterten die beiden Sängerinnen Barbara Ruff und Andrea Pichler beim "Rojacher-Marsch" von Stefan Reiter. Die beiden charmanten Damen verzauberten mit ihren lieblichen Stimmen das vertonte Bergmannslied in eine kleine Arie. Ein großer Dank ist hierbei an Raimund Thanner für die Spende dieses Stückes gerichtet. Neben hohen musikalischen Leistungen wurden auch hohe Ehrungen verliehen. Den Jungmusikerbrief und zugleich Leistungsabzeichen in Bronze erhielt Markus Kocher. Das selbe Abzeichen ergingen an Laura König und Sebastian Müllner. Für seine 10 jährige Mitgliedschaft wurde Georg Schiefer mit dem Ehrenzeichen in Bronze und für 25 Jahre Matthias Holzer mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Leonhard Gappmaier, Bernhard Kendlbacher und Gerhard Löcker erhielten für ihre über 40 jährige Mitgliedschaft das Ehrenzeichen der Trachtenmusikkapelle Ramingstein in Gold. Seit mehr als 20 Jahren ist Gerhard Müllner als Stabführer aktiv tätig wofür ihm die Prof. Leo Ertl Medaille in Gold verliehen wurde.

 

Neuer Vorstand des Lungauer Blasmusikverbandes

Unter den Klängen des Kopaljäger-Marsches wurde die Jahreshauptversammlung des Lungauer Blasmusikverbandes festlich in Mauterndorf eröffnet. Neben zahlreichen Musikanten konnte Obmann Peter Trattner auch Landesobmann Matthäus Rieger und Landeskapellmeister Christian Hörbiger unter den zahlreichen Ehrengästen begrüßen. In seinem Bericht führte Trattner aus, dass derzeit 742 aktive Musikantinnen und Musikanten in den Kapellen tätig sind und 240 Schüler im Musikum oder privat unterrichtet werden. Im vergangenen Jahr rückten die örtlichen Musikkapellen gemeinsam 1346 mal zu diversen Veranstaltungen aus. Der Höhepunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Neuwahl des Vorstandes. Nach 15 Jahren legte Obmann Peter Trattner seine Funktion als Bezirksobmann nieder. In seiner Ära wurden 8 Bezirksmusikfeste, 3 Landeskonzertwertungen und 2 Landesmarschmusikwertungen ausgetragen. 2017 entstand ein CD-Projekt mit allen Kapellen des Bezirkes, wobei hier nur Kompositionen von Lungauer Komponisten aufgenommen wurden. Als Würdigung seiner vielen Leistungen wurde er mit dem Verdienstzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Gold ausgezeichnet und zum Ehrenbezirksobmann ernannt. Neben Peter Trattner wurden für ihre langjährige Tätigkeiten ebenso Johann Zechner, als scheidender Bezirkskassier und Bezirksschriftführer, mit dem Verdienstzeichen in Gold, und Rupert Lackner, für seine beendende Funktion als Bezirksstabführer, mit der Leo-Ertl-Medaille in Gold ausgezeichnet. Unter dem Vorsitz von Landesobmann Matthäus Rieger wurde folgender Vorstand neu gewählt:

Obmann: Karl Macheiner (Lessach)
Obmann-Stv.: Stefan Hofer (St. Margarethen)
Obmann-Stv.: Andreas Zehner (Wölting)
Kapellmeister: Roman Gruber (Zederhaus)
Kpm-Stv.: Peter Stiegler (Thomatal)
Kpm-Stv.: MMag. Markus Maier (St. Andrä)
Stabführer: Johann Lanschützer (Mariapfarr)
Stabführer-Stv.: Markus Pertl (Mauterndorf)
Jugendreferent: Philipp Prodinger (Mariapfarr)
Jugendref.-Stv.: Markus Zaller (St. Margarethen)
Pressereferent und Schriftführer: Florian Ernst (Ramingstein)
Kassier: Thomas Pfeifenberger (Zederhaus)
Kassaprüfer: Bernd Gappmayer (Tamsweg)
Kassaprüfer: Mag. Alois Pirkner (Seetal-Fresen)

 

Lungauer Kapelle hält seit fünf Jahrzehnten zusammen

Göriach zählt zwar nur 342 Einwohner, dafür sind zehn Prozent der Bürger bei der örtlichen Musikkapelle. Vom 15. bis 17. Juni wurde das 50-Jahr-Jubiläum groß gefeiert - mit dabei drei Gründungsmitgliedern. Auch die Samsons aus Mariapfarr und St. Andrä umrahmten das Fest in Göriac. "Ja, das stimmt wirklich", sagt Obmann Josef Esl voller Stolz, "Göriach hat exakt 342 Einwohner, und in unserer Musikkapelle haben wir inklusive der beiden Marketenderinnen derzeit 34 aktive Mitglieder." Seit 23 Jahren steht Josef Esl der Kapelle der kleinen Lungauer Gemeinde vor. "Ich würde das nicht mehr machen, wäre nicht dieser große Zusammenhalt gegeben. Wir sind eine wunderbare Gemeinschaft mit einem tollen Mix aus Jung und Alt", versichert Esl. Ganze Familien musizieren in der Trachtenmusikkapelle Göriach. Etwa jene von Heinrich Grall. Er selbst spielt Schlagzeug, seine Söhne Franz und Gerhard Horn, Christoph Klarinette. "Es macht uns allen sehr viel Spaß", versichert er. Drei Gründungsmitglieder sind noch heute aktive Musikanten: Josef Moser, Josef Zehner und Wilhelm Bauer. "Musizieren, die Gemeinschaft in der Kapelle, die Ausrückungen im Ort oder irgendwo im Land, das macht einfach Sinn", sagt Josef Moser. In einem Punkt hat die Kapelle noch etwas "Luft nach oben": Derzeit musizieren "nur" sechs weibliche Mitglieder im Orchester. Den Festakt mit vielen Gastvereinen vor der Kulisse des Zehnerhofes nützte Bürgermeister Reinhard Radebner zum Plädoyer für kleine Einheiten: "Überall in Österreich gibt es Zusammenlegungen von Gemeinden. Wir in Göriach beweisen, dass kleine Kommunen sehr wohl lebensfähig sind. Unsere Musikkapelle ist das beste Beispiel dafür." Der Bürgermeister wurde bei diesem Festakt mit dem Ehrenring der Gemeinde ausgezeichnet. Das 50-Jahr-Jubiläum haben die Göriacher unter Kapellmeister Johannes Winkler auch zum Anlass genommen, einen Tonträger zu produzieren. Seit Herbst vergangenen Jahres haben sie dafür fleißig geprobt. Jetzt ist das Werk gepresst und präsentiert 14 Musikstücke, darunter auch den "Göriacher Marsch". Es war der bekannte Lungauer Volksmusikant Hans Neubacher, der im Jahr 1968 die Trachtenmusikkapelle gegründet hat. Er hatte eine Göriacherin geheiratet. Die jungen Männer im Ort konnten ihn überreden, in Göriach eine Kapelle zu gründen. Noch im selben Jahr kam es beim Kameradschaftstag im November zur ersten Ausrückung - mangels gemeinsamer Tracht im privaten Salzburger Anzug. Das gesamte Repertoire bestand dabei immerhin aus der Schubert-Messe sowie zwei Märschen und einer Polka.

 

100 Jahre Republik Österreich

1918 wurde Österreich aus Taufe gehoben, und aus diesem Anlass fanden in diesem Jahr zahlreiche Feste und Veranstaltungen im ganzen Land statt. Die Musikkapelle St. Andrä griff dieses Thema auch in ihrem Cäciliakonzert auf und führte das Publikum auf eine 100jährige Zeitreise. Der musikalische Abend startete mit der "Festive Fanfare for a Jubilee" komponiert vom Kapellmeister Markus Maier höchst persönlich. Es folgte das "Andante Festivo" von Paul Huber sowie "Music from West Side Story" von Leonard Bernstein. Beide Komponisten hätten heuer ihren 100. Geburtstag gefeiert. Der Norweger Trevor Ford schrieb den Militärmarsch "Opus 100" welchen die Musikkapelle St. Andrä zum Besten gab. "100 Jahre Blasmusik" von Jean-Pierre Fleury sowie der "Jubiläumsmarsch" von Karl Bergauer erklangen vor der Pause. Die bekannte Abkürzung von Kaiser Friedrich III "AEIOV" interpretierte Johann Novotny mit "Aller Ehren ist Österreich voll" dem Untertitel vom 92er Regimentsmarsch, mit welchem Stück die Musikkapelle den zweiten Konzertabend einleitete. Florian Moitzi komponierte das Werk "... und der Rest ist Österreich", nach der Überlieferung tätigte Frankreichs Ministerpräsident Georges Clemenceau die Aussage bei den Friedensverhandlungen in Saint Germain: „Le reste c’est l’Autriche“ ("... und der Rest ist Österreich!"), und beschreibt den Untergang der Monarchie als auch das Erwachen der Republik Österreich. Für das heurige Jubiläum schrieb Markus Achleitner den Marsch "Hoch Österreich" welcher auch vom ORF in einer Dokumentationsreihe aufgezeichnet wurde. Zum Abschluss des Jubiläumskonzertes erklang das "Austro Pop Medley", einem Melodienwerk von den Künstlern Ambros/STS/Werger/Fendrich als auch der Marsch "Mein Österreich" von Franz von Suppé. Neben den musikalischen Highlights wurde für manche Musikantin und Musikanten auch der Abend zu einem Höhepunkt. In die Musikkapelle neu aufgenommen wurden Alexandra Wirnsperger, Elisabeth Macheiner, Julia Seitlinger und Mario Kortoletzky. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielten Hanna Kaml, Lukas Lassacher, Alexandra Wirnsperger, Katharina Wirnsperger und Thomas Zitz, sowie in Silber an Isabella Krois und Manuel Macheiner. Das interne Ehrenabzeichen der Musikkapelle in Bronze wurde an Lisa Jeßner, Sandra Schröcker und Viktoria Zitz überreicht. Als Dankeschön für den immensen Aufwand der Musik für das ganze Jahr wurde ein Scheck über EUR 1.000,- von der ÖVP-Ortsgruppe überreicht.

 

Blasmusik feierte in Lessach

Drei Tage stand die Blasmusik im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Kameradschaftsbund Lessach hat die örtliche Trachtenmusikkapelle Lessach das 34. Bezirksmusikfest ausgerichtet. Bereits am Freitag spielte die nostalgische Rainermusik Salzburg ein Konzert und anschließend den K.u.K. Zapfenstreich in Gedenken an 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges. Am Samstag kam es bereits zum vierten Lessacher-Treffen. Hierbei wurden alle gebürtigen Lessacher eingeladen, welche aus ihrer Heimatgemeinde weggezogen sind. Erstmals gab es auch ein Marketenderinnen-Treffen. Der anschließende Sonntag stand ganz im Zeichen der Blasmusik. 15 Kapellen aus dem Lungau sowie auch viele Gastkapellen spielten und feierten gemeinsam. Auch viele Ehrengäste nahmen am feierlichen Festakt teil - unter anderem LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser sowie Landeskapellmeister Christian Hörbiger. Neben der Festtagsstimmung hieß es aber auch gleichzeitig Abschied nehmen. Der langjährige Kapellmeister der TMK-Lessach, Eduard Macheiner, verkündete, seine seit 1994 ausübende Funktion mit Jahresende an seinem Nachfolger Martin Lassacher zu übergeben.

 

Biosphären Blasorchester LuNo Winds beim Fest zur Salzburger Festspieleröffnung

Am Freitag, dem 20. Juli 2018 präsentierten sich rund 60 Musikerinnen und Musiker aus den Biosphärenregionen Lungau und Nockberge einem interessierten Publikum im ehrwürdigen Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit einem abwechslungsreichen und vielschichtigen Programm sowie exzellenten Solisten konnte das Orchester wahre Begeisterung bei den rund 500 Zuhöreren versprühen, die sich am Ende des Konzertes in tosendem Applaus und Standing Ovations ausdrückte. Als eine Besonderheit wurde zu diesem Anlass das „Konzertstück für 4 Hörner und Orchester“ von Carl Heinrich Hübler aufgeführt. Als Solisten brillierten Tabea Travnik, Thomas Steinwender, Peter Lengyelvari und Marlies Maierbrugger.  Die Bearbeitung für Blasorchester von Jos Dobbelstein erwies sich als Glücksgriff – das kammermusikalisch besetzte Begleitorchester konnte das Solisten-Quartett optimal in ihrem Vortrag unterstützen. Weitere Programmpunkte waren: Festive Fanfare for a Jubilee (Markus Maier); A Festival Prelude (Alfred Reed); Three Times Blood (Fritz Neuböck); Histoires Landaises (Bart Picqueur); Saxpack (Otto M Schwarz) Solo: Bettina Aigner; Cossack Fire Dance (Peter Graham) und als Zugabe der Pasodoble Puenteareas (Reveriano Soutullo).

Ein großer Dank gilt allen Projektpartnern, die dieses Konzert unterstütz haben!

Das top motivierte Orchester freut sich auf die nächsten Herausforderungen und hofft auf ein Wiedersehen bei einem der nächsten Konzerte.

 

Sommerkonzert in Seetal

Die Pfarrgemeinschaft Seetal-Fresen feiert vom 23 bis 29. Juni ihr 100 jähriges Bestehen. Neben zahlreichen Veranstaltungen und einer Prozession mit Alterzbischof Dr. Alois Kothgasser fand auch ein Sommerkonzert des Musikvereins Seetal-Fresen in der Pfarrkirche Seetal statt. Trotz der spärlichen Platzmöglichkeit für die Musikkapelle konnte diese ein klanglich hervorragendes Konzert darbieten. Kapellmeister Oswald Lackner startete beim Programm mit dem Marsch "Veldidena" vom Tiroler Komponisten Michael Stern und der "Volkstümlichen Polonaise" von Pavel Stanek. Als klassisches Werk folgte "Solvejgs Song" vom bekanntesten norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Als weibliche Solistin konnte Astrid Klampfer am Alt-Saxophon bei "Aria for Alto Saxophon" von Lorenzo Pusceddu brillieren. Die junge Musikerin erwarb erst vor kurzem das Goldene Jungmusikerleistungsabzeichen und zeigte gleich dem Publikum ihr außergewöhnliches Talent. Mit spanischer Stimmung beim Werk "Cataluna" endete der erste Teil. Nach der Pause konnten die Zuhörer "Die lustige Dorfschmiede" von Julius Fucik und die Polka "Kleine Milenka" von Ferdinand Chrastansky vom Musikverein hören. Der nächste Solist war Christoph Steinwender auf der Trompete. Beim 2. Satz von der "New Baroque Suite" von Ted Huggens konnte er sein Können unter Beweis stellen. Zum Abschluss des feinen musikalischen Abends konnte Kapellmeister Oswald Lackner das Publikum noch mit dem Hit "One moment in time" und "Tango Surprise" begeistern. Neben der Saxophonistin Astrid Klampfer konnte auch noch Harald Greinmeister mit dem internen silbernen Musikerabzeichen für seine bisher 30 Jahr Mitgliedschaft gratuliert werden.

 

70 Jahre TMK-St. Margarethen

Musikanten, Taferlträger, Ehrendamen, Festgäste und Ehrengäste strahlten am Sonntag mit der Sonne um die Wette. Beim Festakt im Wirt-Anger erlebten die 22 teilnehmenden Vereine, davon 20 Musikkapellen aus ganz Österreich, eine einzigartige und stimmungsvolle Feier. Gegründet wurde die Kapelle 1948 von Pfarrer Franz Winkler gemeinsam mit dem damaligen Obmann Johann Geiersperger. Das letzte Gründungsmitglied Franz Zaller wurde natürlich mit seiner Frau Martha als Ehrengäste geladen. Im Zuge der Feierlichkeiten überreichte die Gemeinde St. Margarethen eine große und kleine Trommel an die jubilierende Kapelle. Die Trachtenmusikkapelle St. Margarethen hat am Wochenende zu einem Fest der Superlative geladen. Am Freitag waren alle örtlichen Vereine geladen. Nach dem Rückblick auf die Vereinsgeschichte und dem österreichischen Zapfenstreich ging es im Festzelt stimmungsvoll mit "Die Lungauer" weiter. Am Samstag waren gleich sieben St. Mararethener Musikkapllen aus fünf Bundesländern beim St. Margarethener Treffen vor Ort. Beim böhmischen Abend sorgen die "Schörgentoni Muse", "Blecheranka" und "Gloria" für Festzeltstimmung. Am Sonntag nach dem Festakt unterhielten die Gastkapellen das randgefüllte Festgelände.

 

Letztes Konzert von Kpm. Eduard Macheiner

Seit 1971 ist Eduard Macheiner Musikant bei der Trachtenmusikkapelle Lessach. Ab 1981 wurde er Kapellmeister-Stv, seit 1990 ist er Stabführer und seit 1994 auch Kapellmeister. Für sein musikalisches Wirken wurde dem scheidenden Kapellmeister im Rahmen vom Frühlingskonzert die Leo-Ertl-Medaille in Gold überreicht. Nach dem Kapellmeisterwechsel im Herbst wird er der Kapelle weiterhin als Musikant zur Verfügung stehen. An diesem Abend erhielten auch noch andere Musikanten verdiente Auszeichnungen. Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielt Julian Sagmeister und jenes in Silber erging an Barbara Siebenhofer. Das Verdienstzeichen in Bronze bekamen Bernhard Schiefer, Andreas Perner und Johann Hönegger. Das Ehrenzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Obmann Martin Jeßner.

 

Das Sonnenreichtste Konzert Österreichs

Unter diesem Motto veranstaltete die Trachtenmusikkapelle Mariapfarr ihr diesjähriges Muttertagskonzert. "Dieser Abend sollte nicht nur für die Mütter, sondern für jeden "sonnenreiche" Stunden bringen" meinte Obmann Helmut Schreilechner. Aus diesem Anlass stellte Kapellmeister Gerold Fingerlos ein Konzert mit diesem Aspekt zusammen. Das Konzert begann mit "Die Sonne geht auf" von Rudi Fischer und dem Konzertwalzer von Johann Strauß Sohn "Rosen aus dem Süden". Mit dem Solostück für Xylophon "Mallet Man" von Karel Zuna zeigte Julia Pfarrkirchner bereits ihr junges talentiertes Können. Aufgrund der letzten totalen Sonnenfinsternis im Jahr 1999 komponierte Darrol Barry das Konzertstück "Solar Eclipse", welches die TMK-Mariapfarr zum Besten gab. Am Ende vor der Pause erklang die anmutige Polka "Morgensonne" von Alexander Pfluger. Ein besonderer Highlight des Abends waren zwei Stücke, welche vom Jugendblasorchester dargeboten wurden. Unter den musikalischen Leitungen von Thomas Seitlinger und Johann Lanschützer gab die Jugend das "Bolero Nocturno" von Luigi di Ghisallo sowie "The Best of Queen", einem Medley der britischen Popgruppe, wieder. Mit den Werken "Walking on sunshine" von Kimberly Rew und "Italo Oldies", einem Mix aus italienischen Popklassikern verabschiedete sich die Trachtenmusikkapelle Mariapfarr von ihren Zuhörern. Der Abend konnte für Ehrungen genutzt werden. Den Jungmusikerbrief erhielten Katharina Bauer, Maximilian Kovac und Patrik Stöckl. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze wurde Carina Aigner, Julia Pfarrkirchner, Katharina Bauer und Maximilian Kovac überreicht. Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erging die Ehrenmedaille in Bronze des Salzburger Blasmusikverbandes an Andrea Brugger, Sabine Brugger, Markus Macheiner und Astrid Jäger. Die Marketenderin Jolander Lerchner schied bedauerlicherweise aus der Musik aus, doch als Dank für ihre Tätigkeit wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht.

 

Klanggenuss in Thomatal

Der Musikverein Thomatal lud am 28. April zu ihrem Frühlingskonzert in die Halle der Fa. Moser Spielgeräte ein. Kapellmeister Peter Stiegler hatte wieder ein sehr harmonisches Programm zusammengestellt, welches beim Publikum einen großen klanglichen Eindruck hinterließ. Der Konzertabend wurde mit dem "Grande Marche" von Joseph Haydn und der darauffolgenden "Annen-Polka" und dem Walzer "Künsterleben", beide Werke von Johann Strauß Sohn, eröffnet. Ulrich Stiegler zeigte seine Virtuosität und Feinfühligkeit am Xyolophon beim Solostück "Czardas" von Vittorio Monti. Mit dem bekannten "Olympiade Marsch" von Jaroslav Labsky endete der vorläufig beeindruckende und klanggewaltige erste Teil des Abends. Zum Frühlingsbeginn durfte natürlich das nächste Werk, aufgrund des Titels, nicht fehlen. "Sound of Spring" oder der "Klang des Frühlings" von Fritz Neuböck passte ausgezeichnet in das Programm des Frühlingskonzertes. Für eine Abwechslung für das Publikum sorgten die Werke "Amelie Polka" von Ferry Krauss und dem Walzer "Beim Hochofen". Dieses Stück wurde von Kapellmeister Peter Stiegler komponiert und wurde auch in die neue CD "Blasmusik im Lungau" aufgenommen. Mit "Fate of the Gods" von Steven Reineke und "Mercy, Mercy, Mercy" von Joe Zawinul zeigte der Musikverein Thomatal auch seine moderne und zeitgenössische Seite. An solch einem besonderen Abend wurden auch verdiente Musiker geehrt. In den Musikverein wurden Celina Gappmaier, Lara Ogresevic und Rebekka Pölitzer als Musiker und Rebekka Pichler als Marketenderin neu aufgenommen. Bei den Jungmusikerleistungsabzeichen gab es heuer von allem etwas. Bronze erhielten Theresa Berndl, Sophie Moser und Benedikt Mörtl und Silber für Matthias Zehner. Das Abzeichen in Gold wurde Ulrich Stiegler überreicht. Die Ehrenmedaille in Bronze des Salzburger Blasmusikverbandes für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erging an Brigitte Driessler, Christine Moser und ebenfalls an Ulrich Stiegler. Als Dank für seinen immensen und jahrelangen Einsatz als Kapellmeister konnte Peter Stiegler mit der Leo-Ertl-Medaille in Silber ausgzeichnet werden. An diesem Abend wurde auch eine neue Trompete, gesponsert von der Fa. WiSa Bau GmbH, an den Musikverein Thomatal übergeben.