Aktuelles

 

Neuer Lungauer Bezirkskapellmeister

Am Freitag dem 21.05.2021 fand im Gasthaus/Hotel Maier in Tamsweg die Jahreshauptversammlung des Lungauer Blasmusikverbandes statt. Aufgrund der noch anhaltenden Pandemiemaßnahmen konnte die Versammlung unter strengen Auflagen und unter begrenzten Teilnehmen durchgeführt werden. Als Ehrgenäste konnte Bezirksobmann Karl Macheiner trotz allem den Ehrenobmann des LBV Peter Trattner sowie die Gemeindevertreterin Pia Eßl von Seiten der Marktgemeinde Tamsweg recht herzlich begrüßen. Der resümierende Bericht des Bezirksobmannes ergab ein sehr tristes Bild der Blasmusikvergangenheit. Innerhalb von zwei Jahren mussten sämtliche Konzerte, Ausrückungen und Feste abgesagt werden, trotzdem sehe er hoffnungsvoll in die Zukunft, zumal nun endlich wieder Proben durchgeführt werden können. Armin Aigner, Obmann der Bürgermusik St. Michael, verlautbarte, dass das Bezirksmusikfest in St. Michael in einem kleineren Rahmen veranstaltet wird.

Roman Gruber, seit 2004 im Bezirksvorstand und seit 2016 Bezirkskapellmeister, legte sein Amt zurück um sich seiner neuen Aufgabe als Landeskapellmeister voll und ganz zu widmen. Als Nachfolger, und somit neuer Bezirkskapellmeister, wurde Günther Binggl aus Mauterndorf bestellt. In seiner Antrittsrede bedankte er sich für das entgegengebrachte Vertrauen und er freue sich bereits auf die gute Zusammenarbeit im Vorstand als auch mit den einzelnen Kapellen im Lungau. In seinem Schluss würdigte er noch die hervorragende und immense Leistung und Arbeit seines Vorgängers Roman Gruber.

 

5 Auszeichnungen für den Lungau

Am 18. September konnten fünf neue Stabführer ihr Können unter Beweis stellen. Thomas Piendl aus Wölting, Thomas Aigner aus Unternberg, Martin Lassacher aus Lessach, Melanie Lerchner und Viktoria Zitz beide aus St. Andräs stellten sich der Prüfungskommission. Landesstabführer Rupert Steiner, sein Stellvertreter Josef Winkler und Bezirksstabführer des Tennengaus Herbert Irnberger konnten sich als Juroren von dem perfekten Wissen und Können der jeweiligen Teilnehmer überzeugen. Es ist somit kein Wunder, dass alle angetretenen Jungstabführer die Prüfung mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden haben. Mitverantwortlich für diese großartigen Leistungen ist das Team des Lungauer Bezirksstabführers Johann Landschützer sowie seiner beiden Stellvertreter Markus Pertl und Rupert Lackner.

 

Der Lungauer Blasmusikverband gratuliert

Im Salzburger Blasmusikverband waren schon viele Personen aus dem Lungau vertreten. Auch war die Stelle des Landeskapellmeister-Stellvertreter bereits zweimal, mit Aigner Michael und Aigner Horst, besetzt. Nun aber hat der Lungau einen Landeskapellmeister. Roman Gruber, gebürtiger Zederhauser, ist seit 15.07.2020 in diese Funktion gewählt und bestellt worden. Er übernimmt dieses Amt von Mag. Christian Hörbiger aus Bruck/Glocknerstr.

Roman Gruber ist seit 2016 Bezirkskapellmeister und war von 2004 bis 2016 Bezirksstabführer-Stellvertreter. Der gesamte Vorstand des Lungauer Blasmusikverbandes, besonders Obmann Karl Macheiner und auch alle Lungauer Kapellen möchten unserem Bezirkskapellmeister an dieser Stelle alles erdenklich Gute und viel Erfolg wünschen. Mit Roman Gruber bekommt der SBV einen erfahrenen, umsichtigen, tüchtigen und hochprofessionellen Mann für diesen Posten.

Jahreshauptversammlung des Lungauer Blasmusikverbandes

Dieses Jahr fand die Generalversammlung am 07. März in St. Andrä beim Waldgasthof Passegger statt. Der Bezirksobmann Karl Macheiner konnte neben dem Bürgermeister Heinrich Perner und Landeskapellmeister Christian Hörbiger noch zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Es zeige die große Verbundenheit der Vereine und die Wichtigkeit der Blasmusik im Lungau. Das erste Jahr des neuen Obmannes war sehr interessant und abwechslungsreich und er gab zugleich folgende Zahlen bekannt:

In den 16 Kapellen des Lungaues sind

734 aktive Mitglieder, davon 449 männlich und 285 weiblich = 38,8 %

256 aktive Mitglieder in Aus- und Weiterbildung

117 inaktive Mitglieder in Aus- und Weiterbildung

2 Jugendorchester

32 weiter Ensembles aus den Musikkapellen

1246 Ausrückungen im Jahr 2019

Neben den Neuwahlen in Mauterndorf im abgelaufenen Jahr fand die Landesmarschmusikwertung in Mariapfarr statt. Trotz des strömenden Regens konnten die teilnehmenden Lungauer Musikkapellen bemerkenswert gut abschneiden:

BM-St. Michael in der Stufe E mit 95,35 Punkte

BM-Mauterndorf in der Stufe D mit 94,79 Punkte

TMK Göriach in der Stufe B mit 92,15

Ein weiterer Höhepunkt war das Jubiläumsfest zum 90 jährigen Bestehens der Dorfmusik Wölting. Beim Ehrungsfestakt in der Residenz Salzburg erhielten Christine Gell aus St. Michael den Kapellmeisterbrief und Johann Zechner aus Ramingstein das Verdienstzeichen des Landes Salzburg.

 

Es hat auch Veränderungen nach der Jahreshauptversammlung in Mauterndorf gegeben. Neue Obmänner sind:

Tamsweg: Leo Moser jun.

Zederhaus: Thomas Pfeifenberger

 

Auch einige Kapellmeisterwechsel fanden statt:

Göriach: Stefan Bogensperger

Lessach: Martin Lassacher

Mariapfarr: Thomas Seitlinger

Tamsweg: Christian Berchthaler

Zederhaus: Harald Pacher

 

Für das Jahr 2020 stehen neben den Konzerten zahlreiche Feierlichkeiten an:

30.-31.05.           125 Jahre TMK Zederhaus

05.-07.06.           130 Jahre TMK Unternberg

20.-21.06.           20 Jahre MK St. Andrä

25.7.                    125 Jahre TMK Muhr mit Stadldinner

15.08.                  100 Jahre MV Seetal

04.-06.09.           35. Bezirksmusikfest und 190 Jahre BM in St. Michael

 

Am Ende bedankte sich Obmann Karl Macheiner bei allen für die geleistete Arbeit und der Abend klang schwungvoll mit der Musikkapelle St. Andrä aus.

 

Konzert zu Ehren der Hl. Cäcilia

Bevor es mit den abwechslungsreichen Klängen der Musikkapelle St. Andrä begann, konnte Obmann Michael Neubacher zahlreiche Ehrengäste von nah und fern begrüßen. Nach einer explosiven Eröffnung mit "Dynamite" von Robert Finn folgte die berauschen Ouvertüre "Alpine Inspirations" von Martin Scharnagl welcher mit seinem Werk eine Bergbesteigung als auch die Schönheit der damit einhergehende Landschaft beschreibt. Für traditionsreiche Stimmung sorgten die Polka "Wenn die Polka erklingt" von Peter Schad und dem Walzer "Berlin Memories" von Werner Doss. Mit "Wir sind Helden" von Sebastian Schraml endetet der erste Konzertteil unter großem Applaus. Für filmreife Töne sorgte Kapellmeister Markus Maier mit dem beginnenden zweiten Teil. Mit "First March" von A. Waignein konnte eine belgische Komposition aufgeführt werden. Königliche Akzente konnten mit "The Lion King" gehört werden, welche für Blasorchester von John Higgins zu dem gleichnamigen Zeichentrickfilm bearbeitet wurden. Unter außergewöhnlichen Farbtonmischungen erklang "The Avengers" einer weiteren Filmvertonung von Alan Silvestri. Da die Musikkkapelle St. Andrä natürlich nicht das letzte Konzert spielten, zeigte sich mit "The Show must go on" von Freddie Mercury und verabschiedeten sich in den Abend. Selbstverständlich wurden auch Ehrungen durchgeführt. Simon Wieland wurde neu in die Musikkapelle aufgenommen. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielt Julia Moser und in Silber Marina Karner, Lukas Lassacher und Melanie Macheiner. Die Ehrenabzeichen der MK St. Andrä in Bronze wurden an Markus Maier und Eva-Maria Mandl verliehen. Eine ganz besondere Ehrung wurde an den Kapellmeister überreicht. Für seine nun zehnjährige Funktion erhielt er die Prof. Leo Ertl Medaille in Bronze. Ein großer Dank gilt für die Familie Schitter/Krois für die Neuanschaffung eines Kornetts.

 

Hochkarätiger musikalischer Abschluss

Nach 26 Jahren als Kapellmeister verabschiedete sich Armin Fingerlos mit einem Kirchenkonzert der Extraklasse. Die Trachtenmusikkapelle überzeugte in der Unternberger Pfarrkirche mit melodiösen und harmonischen Klängen und ließ dem scheidenden musikalischen Leiter noch einmal sein Herz höher schlagen. Neben der gesamten Musik umrahmten den Abend auch unterschiedliche kleine Formationen aus der Kapelle, so etwa ein Saxophonquartett, ein Blechbläserquartett und Quintett als auch ein Klarinettenensemble und natürlich ein Flügelhornsolo von Josef Graggaber. Ein wahrer Highlight des Abends verkörperte Rafael Fingerlos mit seiner unglaublich professionellen Baritonstimme und gab dem Konzert noch den letzten Schliff, insbesondere mit der Zugabe an der Orgel mit dem Stück "Ave Maria" von Franz Schubert. Zum Schluss bedankte sich Armin Fingerlos beim Publikum für die langjährige Unterstützung und diese dankten es ihm mit Standing Ovation.

 

Herbstklänge in Thomatal

Am Nationalfeiertag lud der Musikverein Thomatal zum Herbstkonzert in die Fertigungshalle der Firma Moser Spielgeräte ein. Kapellmeister Peter Stiegler hat wieder ein sehr ausgewogenes Konzertprogramm zusammen gestellt. Für die Eröffnung des Abends erklang die "Festival Intrade" von Alois Wimmer. Als einen der ersten Höhepunkte des ersten Teiles erklang die Ouvertüre "Chicago Festival" von Markus Götz in Erinnerung an die MID WEST in Chicago, eine der bedeutendsten Veranstaltungen für Bläser und Blasmusik in den USA. Mit äußerst feinen und harmonischen Klängen wurde die Polka francaise von Johann Strauß Sohn "Im Krapfenwaldl" vorgetragen. Ein weiterer Ohrenschmaus für das Publikum waren "Besuch bei Offenbach" einer Fantasie aus den großen Werken von Jacques Offenbach als auch das Konzertstück "Schmelzende Riesen" von Armin Kofler. Mit diesem Werk traf der Komponist den Geist der aktuellen Situation des Klimawandels und vertonte das zunehmende Verschwinden der Eisberge. Im zweiten Teil des Konzertabends lud der MV-Thomatal auf eine Reise vom Heimatort nach Böhmen ein. So erschallten neben eleganten und schönen Klängen des Musikvereines auch zwei wunderbare Stücke der Ziach-Blech, einer aus vier Mann bestehenden Besetzung. Der Abend wurde aber auch genützt um verdiente Musikantinnen und Musikanten zu ehren. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze absolvierten Cäcilia Moser und Antonia Gautsch. Den Jungmusikerbrief erhielten Jakob Jessner, Adam Berndl und Christian Jessner. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielten Celina Gappmaier, Anna Mörtl, Rebecca Pöllitzer und Juliane Gappmayr, jenes in Silber wurde an Victoria Pöllitzer verliehen. Roland Gappmaier wurde mit dem Verdienstzeichen in Silber des SBV ausgezeichnet. Die Marketenderinnenbrosche erhielt Michelle Pert.

 

Ein Dorf feiert seine Kapelle

Vor 90 Jahren wurde in der Ortschaft Wölting eine Musikkapelle aus der Taufe gehoben. Nun war es an der Zeit um diesen runden Geburtstag gründlich zu feiern. Am Freitag nahmen fünf Samsongruppen sowie sechs Musikkapellen und zahleiche Tamsweger Vereine beim großen Umzug durch den Ortskern Wölting teil. Am Samstag fand der offizielle Festakt am "Walcher-Feld" statt. Zahlreiche Blasmusikkapellen aus dem Lungau sowie aus den Bundesländern Salzburg, Steiermark und sogar Oberösterreich folgten der herzlichen Einladung zum Jubiläum. Reinhard Wieland ist der derzeit regierende Kommissär der Tamsweger Vereinigten durfte sich über eine hohe Auszeichnung freuen. Der Installateurmeister wurde für seinen 40 jährigen Einsatz in der Dorfmusik Wölting zum Ehrenmitglied ernannt. Und ganz so, wie es für Wölting passt, nahm er spontan sein Instrument zur Hand und spielte für die Festgäste gemeinsam mit dem frisch gekürten Wöltinger Maler-Weltmeister Stefan Planitzer und Bürgermeister Georg Gappmayer eine stimmungsvolle Weise. Nach dem offiziellen Festakt folgte die Defilierung mit Einmarsch ins Festzelt. Dort sorgten einige Musikkapellen für abwechslungsreiche Stimmung bevor das Fest schließlich mit der Gruppe "Pongau Power" ihren Ausklang fand.

 

Glaube-Liebe-Hoffnung

Das Biosphären-Blasorchester LuNo Winds unter der musikalischen Leitung von Bezirkskapellmeister Roman Gruber eröffnete die Sommerkonzerte in der Wahlfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg. Mit inspirierenden und sinnbildlichen Worten führte der Sprecher Martin Kiener das Publikum auf eine musikalische Reise durch die drei Schwerpunkte Glaube-Liebe Hoffnung. Mit "Embracing Sounds" von Thomas Ludescher und Stefan Meusburger startete der Abend mit fanfarenhaften Klängen sowie dem klassischen Stück "Der Marsch der Priester" von W.A. Mozart. Mit einem Auszug von "Luces y Sombras" zu Deutsch "Licht und Schatten" von Ferrer Ferran bereitete die Violinistin Claudia Sturm vom preisgekrönten Adamas Quartett erleuchtende Momente. Der US-amerikanische Komponist David Maslanka verarbeitete in "Give us this day" das "Vater unser" in Töne und Stimmung. Derek Bourgeois komponierte für die Hochzeit seiner lieben Frau die "Serenade" welche durch die ungeraden Taktarten einen gewissen englischen Humor für die einziehenden Hochzeitsgäste zu tage bringt. Beim nächsten Werk glänzte Claudia Storm nochmals gemeinsam mit dem Blasorchester LuNo Winds unter den Klängen von Niccolo Paganini's "Sonata Cantabile" bevor mit "Gabriellas Sang" von Stefan Nilsson aus dem schwedischen Film "Wie im Himmel" das vorletzte Stück des Abend erschallte. Ein absolutes Highlight des Konzertabends in den sakralen Hallen war die "Russian Christmas Music" von Alfred Reed. Das Stück gibt einen musikalischen Eindruck des alten Russlands zur feierlichen Weihnachtszeit. Die Basis hierfür bilden ein alter russischer Weihnacht-schoral („Choral der kleinen russischen Kinder“), Motive aus der liturgischen Musik der Orthodoxen Kirche sowie eigenes musikalisches Material von Alfred Reed. Mit diesem überwältigenden Klangge-mälde aus Klangfarben und Klangkraft mündete der Abend in einem beeindruckenden Konzertfinale und führte nochmals „Glaube, Liebe und Hoffnung“zusammen.

 

Taktstockübergabe in Lessach

Nach 25 Jahren an der musikalischen Spitze der örtlichen Musikkapelle wurde die neue Führung an den jungen Kapellmeister Martin Lassacher übertragen. Mit dem Stück "Salemonia" von Kurt Gäble verabschiedete sich Eduard Macheiner vom Publikum, doch als Klarinettist wird er in Zukunft das Register tatkräftig unterstützen. Mit der "Festive Fanfare for a jubilee" von Markus Maier und der "Ambos-Polka", gespielt vom Solisten Josef Gappmaier jun. präsentierte der neue Kapellmeister sein heuriges Konzertprogramm. Die schwungvollen Werke "Märchen Walzer" und "Abel Tasman" rundeten den ersten Teil des Abends klangvoll ab. Der "Marsch der Titanen" von Michael Schiegg leitete den modernen Abschnitt ein. Die Ouvertüre von Martin Scharnagl "Alpine Inspirations" führte das Publikum in abenteuerliche Bergwelten bevor mit "Armageddon" filmmusikalische Szenen von der Trachtenmusikkapelle erklangen. Mit "The sound of silence" und "Despacito" endete der Konzertabend. Ganz besonders freute es Obmann Martin Jeßner auch heuer verdiente Musiker zu würdigen. Valentina Schiefer erhielt für ihr 5 jähriges Wirken die Marketenderinnenbrosche überreicht. Das vereinsinterne Ehrenzeichen wurde an Andreas Perner für 15 Jahre, Maria Hönegger für 20 Jahre und Josef Gappmaier sen. für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft verliehen. Bernhard Schiefer erhielt für seine über 20 jährige Tätigkeit als Obmann-Stv. das Verdienstzeichen in Silber des Salzburger Blasmusikverbandes. Für seine 50 jährige Mitgliedschaft in der Musik wurde Josef Macheiner mit dem Ehrenzeichen des Landesverbandes in Gold gewürdigt und zugleich die Ehrenmitgliedschaft überreicht. Seitens der Gemeinde erhielt Altkapellmeister Eduard Macheiner für seine langjährigen Verdienste und musikalischen Tätigkeiten das Ehrenzeichen in Gold. Der Kameradschaftsbund, im Besonderen Michael Laßhofer und Josef Bogensperger, konnten der TMK ein neues Barion der Firma Lechner übergeben.

 

Jubiläumskonzert der Dorfmusik Wölting in der Turnhalle der LFS-Tamsweg

Am Samstag den 4. Mai lud die Dorfmusik Wölting, anlässlich des 90-jährigen Bestehens, zu einem Jubiläumskonzert ein. Am Konzertabend konnten mit Landeskapellmeister Mag. Christian Hörbinger, Bezirkskapellmeister Roman Gruber, Bezirkskapellmeister-Stv. Peter Stiegler, Bezirksobmann Karl Macheiner, Bezirksobmann-Stv. Andreas Zehner, Bezirksstabführer Johann Lanschützer und Bezirksjugendreferent Philipp Prodinger neben vielen anderen Konzertgästen begrüßt werden. Kapellmeister Emanuel Prodinger stellte auch dieses Jahr wieder ein sehr abwechslungsreiches Konzertprogramm zusammen. Am Konzertbeginn spielte die Dorfmusik Wölting die Polka „Die lustigen Wöltinger“ mit der Besetzung wie sie vor 90 Jahren von Gründer Anton Baier (vlg. Lenzn Toni) gegründet wurde. Als nächstes folgte dann ein Walzer (Am Lausbichl) ebenfalls von Anton Baier komponiert mit der kompletten Kapelle wie in den 1970er Jahren gespielt wurde. Mit dem Konzertstück „Zeichen der Zeit“ von Armin Kofler der Polka „Zeitlos“ von Martin Scharnagel und dem Marsch „Mars der Medici“ von Johann Wichers ging es in die Pause. Nach der Pause spielte eine kleine böhmische Besetzung (W-Blech) der Dorfmusik die Polka „Erinnerungen an Brennberg“. Weiter ging es dann mit einem Solostück für Posaunen. Die Trombone Show wurde von den Solisten Thomas Piendl, Emanuel Prodinger, Raphael Steiner, Franz Wieland und Andreas Zehner gespielt. Mit dem Medley „80er Kult“ und der Ballade „Dreams“ komponiert von Christian Berchthaler ein Solo für Trompete gespielt von Annika Perner beendete die Dorfmusik den offiziellen Teil des Konzertes. Als Zugaben gab es noch die Polka „Böhmisches Liebe“, den Walzer „Narzissen Königin“ und den „Wöltinger Marsch“.

Neuaufnahmen: Carina Pernerund Mandl Gottfried

Leistungsabzeichen in Bronze: Christina Löckerauf der Oboe

Leistungsabzeichen in Silber: Annika Pernerauf der Trompete

Ehrenzeichen in Bronze des Salzburger Blasmusikverbandes für 10 Jahre Mitgliedschaft: Michael Planitzer, Johannes Planitzerund Bernadette Schitter

Ehrenzeichen in Bronze der Dorfmusik für 20 Jahre Mitgliedschaft:

Andrea Wieland und Johannes Wieland

Ehrenzeichen in Gold des Salzburger Blasmusikverbandes für 40 Jahre Mitgliedschaft: Franz Gappmayer sen.

Verdienstzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für besondere Verdienste: Georg Eberharth– 16 Jahre Schriftführer

Bericht der Dorfmusik Wölting von Schriftführer Piendl Thomas, 06.05.2019

 

 

Die Jugendblasorchester "LuNoWinds Junior" präsentieren sich bei den Jugendblasorchester (JBO) Wettbewerben des Salzburger- und Kärntner Blasmusikverbandes

 

Am 27. April bzw. 5. Mai 2019 präsentierten sich die im Herbst 2018 gegründeten Jugendblasorchester des Musikum Tamsweg "LuNoWinds Junior" bzw. "LuNoWinds Junior" Nockberge das erste Mal bei den JBO Wettbewerben der Blasmusikverbände von Salzburg und Kärnten.

Nach monatelanger intensiver Vorbereitung absolvierten beide Orchester fabelhafte Auftritte, bei denen man die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen förmlich spüren konnte.

Es war sicher ein unvergessliches Erlebnis, im Orchesterthaus des Mozarteumorchesters in Salzburg bzw. im Alban Berg Konzertsaal der Carinthischen Musikakademie Ossiach vor hunderten Besuchern zu musizieren.

Ein großer Dank sei an dieser Stelle den beiden Orchesterleitern Peter Stiegler (Lungau) und Walter Schusser (Nockberge) ausgesprochen – durch ihren unermüdlichen Einsatz, versehen mit viel pädagogischem Gespür und Sinn für musikalische Details, wird es erst möglich, junge Menschen für die Musik zu begeistern und gemeinsame Erfolge auf der Konzertbühne zu feiern!

Dem Trägerverein Biosphären Blasorchester "LuNo Winds" ist es für die Zukunft ein großes Anliegen, die Strukturen für die Arbeit in den Jugendblasorchestern abzusichern bzw. weiter auszubauen. Das wird nur mit Hilfe aller beteiligten Kooperationspartner – angefangen von den Biosphärenregionen, den Musikschulen, vor allem aber auch den Blasmusikkapellen – gelingen.

Aber um für die Kinder und Jugendlichen in den Regionen optimale Rahmenbedingungen für die Annäherung an das Musizieren in der Gemeinschaft zu schaffen, sollte uns kein Weg zu steil sein – die Jugend ist unsere Zukunft, dafür müssen wir GEMEINSAM einstehen!

 

Roman Gruber

 

Kapellmeisterwechsel in Göriach

Zu einem schwungvollen und abwechslungsreichen Programm lud auch heuer wieder die Trachtenmusikkapelle Göriach zu ihrem diesjährigen Frühlingskonzert ein. Als Eröffnungsstück erklang der "Freundschaft-Marsch" von Sepp Neumayer, bevor der Taktstock übergeben wurde. Hannes Winkler leitete die musikalischen Geschicke der Musik seit 20 Jahren und übergab nun die Führung dem jungen Nachwuchstalent Stefan Bogensperger, welcher sein Können gleich mit der "Festival Intrade" von Alois Wimmer und der "Belcanto Overtüre" von Willy Hautvast zur Schau stellte. Mit dem Werk "Paso Dorado" von Wim Laseroms und der Filmmusik zu "My name is Nobody" von Enio Morricone führte die Trachtenmusikkapelle Göriach das Publikum in den Wilden Westen. Bevor sich der erste Konzertteil dem Ende neigte, wurde mit dem Marsch "Sempre Unita" von Michael Geisler noch einmal ein musikalischer Höhepunkte geboten. Nach der Pause erklangen der "Waidmannsheil Jägermarsch" von August Reckling, der Walzer "Lebensfreude pur" von Kurt Gäble und die böhmische Polka "So kling Polka" von Sepp Leitinger. Für den modernen Teil sorgte das Werk "STS-Medley" unter der Bearbeitung von Stefano Conte sowie das berühmte Stück "One moment in time" welches souverän von der Musikantin Alexandra Moser gesungen wurde. Neben dem Kapellmeisterwechsel wurden noch verdiente Musiker geehrt. Den Jungmusikerbrief erhielten Maximilian Zehner, Lisa Zehner und Stefan Moser. Diese drei erhielten neben Dominik Fuchsberger auch noch das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze. Für seine 20 jährige aktive und treue Mitgliedschaft wurde Christoph Grall mit der Dankesmedaille in Bronze ausgezeichnet. Franz Ferner wurde für seine 30 jährige Vereinszugehörigkeit mit dem Ehrenzeichen in Silber der TMK-Göriach geehrt. Als Zeichen der Dankbarkeit der vergangenen Jahre wurden dem scheidenden Kapellmeister Hannes Winkler und der Flötistin Katharina Bauer ein Erinnerungsfoto der TMK überreicht.

 

Frühlingskonzert in Muhr

Am 13. April 2019 eröffnete die Trachtenmusikkapelle Muhr , mit der Festival Fanfare, ihr traditionelles Frühlingskonzert in der Turnhalle der Volksschule Muhr. Kapellmeister Michael Aigner konnte, die gut gefüllte Turnhalle, wieder mit einem abwechslungsreichen und ansprechenden Programm begeistern. Der erst 20 jährige Schlagzeuger Lukas Krznar wird demnächst die Ausbildung zum Kapellmeister beginnen, und durfte bereits beim Konzert , mit dem Stück „Stratosphere“, sein Talent als Dirigent beweisen. Die TMK Muhr freut sich besonders über den Neuzugang von Eric Pleschberger am Schlagwerk, über den Jungmusikerbrief, den Anna-Maria Viehhauser erhalten hat, sowie über die 10 jährige Mitgliedschaft von Philipp Pfeifenberger. Neben erfreulichen Wiederaufnahmen von Bianca Schlick und Rupert Kremser, musste sich die Trachtenmusikkapelle Muhr leider auch von 6 Musikanten/innen (Ingo Grießer, Samuel Grießner, Wilhelm Palzenberger, Michaela Pfeifenberger, Theresa Pfeifenberger und Herbert Grießner) verabschieden. Für sein 43-jähriges Wirken als Musikant und seiner vorbildlichen Tätigkeit als Kapellmeister-Stv. und Stabführer-Stv. wurde Herbert Grießner zum Ehrenmusikant ernannt. Somit bilden die Ehrenmitglieder der TMK Muhr schon fast ein eigenes Register, neben Wilhelm Bliem, Robert Grießner, Wilhelm Palzenberger, Alois Aigner und Vinzenz Egger darf nun auch Herbert Grießner als Ehrenmusikant, nach 43 Jahren auf der Bühne, nun auch im Publikum Platz nehmen. Das heurige Konzert wurde mit dem „Muhrer Marsch“ als Zugabe beendet, dieses Stück widmete die TMK Muhr besonders dem Musikanten und Alt - Bgm. Sepp Kandler, sowie dem neu gewählten Bürgermeister Hans-Jürgen Schiefer.

 

Taktstockübergabe in Tamsweg

Am Ostersonntag lud die Bürgermusik Tamsweg zu ihrem alljährlichen Konzert in die Großsporthalle von Tamsweg ein. Das Ereignis stand ganz im Zeichen des Kapellmeisterwechsels, doch bevor es so weit war, führte Helmut Pertl die Musik und das Publikum noch durch drei Konzertstücke. So wurde der Abend mit dem Eröffnungsstück "Festive Fanfare for a Jubilee" eingeleitet. Die Fanfare wurde 2016 für ein Jubiläumsfest des MultiAugustinums von Markus Maier komponiert, der unter anderem auch an dieser Schule unterrichtet. Als nächstes folgten die Ouverture "Dichter und Bauer" von Franz v. Suppé und der "Second Waltz" aus der Jazz Suite No. 2 von Dmitri Schostakowitsch. Nach 15 Jahren unermüdlichem Einsatz für die Bürgermusik übergab Helmut Pertl den Taktstock an seinem Nachfolger Christian Berchthaler. Er ist bekannt für seine kompositorischen Fähigkeiten, welche er gleich mit einer Uraufführung seines neuen Werkes "Ein Leben mit Musik", einer böhmischen Polka, unter Beweis stellte. Bevor der erste musikalische Teil des Abends endete, stand noch die Gesangseinlage von Doris Berchthaler auf dem Programmpunkt. Mit ihrer phänomenalen und außergewöhnlichen Darbietung von "Ich gehör nur mir" aus dem Musical Elisabeth brachte sie das Publikum zum Schmelzen, was ihr tosenden Applaus einbrachte. Nach der Pause erklang der Konzertmarsch "Danubia" von Julius Fucik und "The Legend of the Amber Room" von Michael Geisler. Er vertonte die Geschichte des berühmten Bernsteinzimmers, welches seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen gilt. Anschließend verzauberte Doris Berchthaler nochmals mit ihrer großartigen Stimme die Zuhörer mit "One Moment in Time" von Albert Hammond bevor die Bürgermusik Tamsweg mit der Filmmusik aus "Caravans" von Mike Batt den klangvollen Abend beendete. Neben der Taktstockübergabe gab es zahlreiche Ehrungen. Neu in die Musik wurden David Feiel, Christoph Jesner, Charlotte Kühn, Hannes Löcker, Simon Pflugbeil, Gregor Prodinger, Julian Schweiger, Magdalena Seitlinger und Stefan Wagger aufgenommen. Das Leistungsabzeichen in Bronze wurde an David Feiel, Christoph Jesner, Charlotte Kühn, Hannes Löcker, Hannah Pertl, Magdalena Seitlinger und Bianca Srutek sowie in Silber an Anna-Maria Gruber verliehen. Für seine vollendete Ausbildung erhielt Gerald Maier den Stabführerbrief. Das Ehrenzeichen in Bronze für 10 jährige Mitgliedschaft erhielten Gerald Ferner, Martin Gautsch, Leo Moser, Marlene Planitzer und Thomas Steinwender sowie in Silber für 25 jährige Mitgliedschaft erging an Christian Berchthaler. Josef Lerchner erhielt das Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre als auch Johann Berchthaler für 50 Jahre als aktives Mitglied der Bürgermusik. Die Dankesmedaille in Bronze wurde Christian Lackner und Anton Sagmeister verliehen. Für ihre langjährigen Aktivitäten als Funktionäre konnten Cornelia Ferner, Mathias Gappmaier und Peter Santner mit dem Verdienstzeichen in Bronze ausgezeichnet werden. Kapellmeister Helmut Pertl erhielt für seine 15 jährige Tätigkeit die Leo-Ertl-Medaille in Silber. Zum Ehrenmitglied der Bürgermusik Tamsweg wurde Richard Lerchner ernannt. Seitens der Marktgemeinde Tamsweg erhielten Helmut Pertl und Rupert Lackner das Ehrenzeichen in Gold.

 

 

25 Jahre Kapellmeister Armin Fingerlos

Unter donnernden Applaus des Publikums marschierte die Trachtenmusikkapelle Unternberg auf die Bühne um das Jubiläumskonzertes von Kpm. Armin Fingerlos zu beginnen. Das diesjährige Konzert stellte eine Auswahl der Lieblingswerke aus dem Repertoire des letzten Vierteljahrhunderts unter seiner Führung dar. Und somit begann die Musik mit dem "4er Brigade Parade Marsch" von Max Schönherr und "Österreich musiziert" einem Arrangement von Sepp Neumayer. In diesem Stück wurden verschiedene Genres der österreichischen Musik zu einem Gesamtwerk zusammen geführt. Unter der Leitung von Patrick Gappmaier gab das Bläserensemble "Brasst guat" eine stimmungsvolle Abwechslung mit dem "Beziehungskist'l" von Sebastian Höglauer. Die Highlight des ersten Konzertabends erklangen mit "Utopia" von Jacob de Haan und "Nanga Parbat" von Michael Geisler. Diese musikalische Tondichtung wurde mit einem Video, hergestellt von Christian Gfrerer, noch umrahmt, und führte dem Stück noch atemberaubende und dramatische Augenblicke der Besteigung des Berges noch hinzu. Nach der Pause wurde mit dem Konzertmarsch "Italia" von Sam Hjalmar Rydberg der zweite Konzertteil eingeleitet. Philip Santner und Heimo Aigner brillierten mit dem Solostück für zwei Tenorhörner "Fröhliche Tenoristen" von Michael Klosermann und zeigten dem Publikum eine reibungslose, und vor allem ohne Notenhilfe, vorgetragenes Meisterwerk. Mit den Stücken "My Way" und dem Medley "Abba Gold" verabschiedete sich die Trachenmusikkapelle Unternberg von ihrem begeistertem Publikum, als auch von ihrem langjährigen Kapellmeister Armin Fingerlos. Doch zuvor wurden noch die Ehrungen für verdiente Musiker abgehalten. Der Jungmusikerbrief und somit die Aufnahme in die Musik erhielten Sarah Aigner Emilia Graggaber und Ulrich Bichler. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erging an Andreas Hansmann, Ulrich Bichler, Sarah Aigner und Emilia Graggaber. Jenes in Silber wurde an Jakob Taferner, Georg Wieland, Michaela Gruber, Sofia Bichler, Isabella Wieland, Melanie Pausch und Martin Gautsch verliehen. Für ihre langjährige Mitgliedschaft erhielten Johannes Rüssel das Ehrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für 10 Jahre, Thomas Santner jenes in Silber für 25 Jahre und Walter Sagmeister für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Musikkapelle. Obmann Thomas Santner wurde zusätzlich mit dem Verdienstzeichen in Bronze für seine 10-jährige Funktionärstätigkeit ausgezeichnet. Die Professor Leo Ertl Medaille in Bronze erhielt Ernst Aigner für sein 13-jähriges Wirken als Stabführer, jene in Silber erging an Josef Graggaber für seine 25-jährige Tätigkeit als Kapellmeister-Stv. Die höchste Ehrung erhielt Kapellmeister Armin Fingerlos. Für seinen unermüdlichen und langjährigen Einsatz für die Trachtenmusikkapelle wurde ihm die Prof.-Leo-Ertl-Medaille in Gold verliehen. Die scheidende Flötistin Eva-Maria Aigner wurde mit einem Blumenstrauß verabschiedet.

 

Neues Kapellmeister-Trio in Zederhaus

Zum jährlichen Frühlingskonzert lud die Trachtenmusikkapelle Zederhaus. Zackig und frisch traten die über 40 Musikanten zum Spiel. Dies heuer erstmals unter dem neuen Kapellmeister Harald Pacher, der dieses Amt von Roman Gruber übernommen hat. Obmann Robert Kocher freute sich sehr, so zahlreiche Besucher begrüßen zu dürfen. "Festivität" lautete das Stück zur Eröffnung des Konzertes. Auf dem Programm standen ebenso "Mei Hoamat mei Salzburg", "Elisabeth" und "Ein Leben lang", gespielt von einem Ensemble der Trachtenmusikkapelle. Vor dem letzten Stück des ersten Konzertteils "Wir sind wir" wurden im festlichen Rahmen verdiente Mitglieder mit speziellen Leistungen bekannt gegeben. Weiterbildung ist ein wichtiger Auftrag der TMK-Zederhaus. So wurden acht jungen Musikanten zum Leistungsabzeichen gratuliert. In Bronze: Lukas Pfeifenberger. In Silber: Sebastian Bliem, Stefanie Lösch, Magdalena Gfrerer, Valentina Schlick, Julia Pfeifenberger und Nadine Baier. In Gold: Karina Kössler. Stabführerbrief: Patrick Pfeifenberger. Verdienstzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für 10 jährige Vorstandsarbeit: Obmann Robert Kocher. Die Prof.-Leo-Ertl-Medaille in Bronze: Gerhard Kremser für 10 Jahre als Kapellmeister-Stv. und Peter Pürgy für 10 Jahre als Stabführer-Stv. Das Ehrenzeichen des SBV in Bronze für 10-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Markus Moser, Patrick Pfeifenberger, Julia Gfrerer und Bianca Gfrerer. Für ihre Dienste als Marketenderinnen wurden Bianca Gfrerer, Caroline Perner und Christina Zanner mit der der Marketenderinnenbrosche geehrt. Mit anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für die Darbietungen bei dem wunderschönen Frühlingskonzert.

Bericht: Notburga Löcker

 

30 Jahre Kapellmeister Mag. Horst Aigner

Die Bürgermusik St. Michael lud heuer am 06. April in den Festsaal St. Michael zum Jubiläumskonzert 30 Jahre Kapellmeister Mag. Horst Aigner, der wiederum ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm zusammenstellte. Eingeleitet wurde das Konzert mit der „Festive Fanfare for a Jubilee“ von Markus Maier, gefolgt von der Overture „Ross Roy“, die von Christina Gell dirigiert wurde. Nach dem Konzertmarsch „Das Abzeichen“ und dem Stück „Die Etsch“ von Sepp Thaler ging es in die Pause. Nach der Pause nahm Kapellmeister-Stellvertreter Robert Ofner den Taktstock in die Hand und dirigierte schwungvoll die „Polka für die Heimat“. Beim darauffolgenden Doppelpack brillierten zwei junge St. Michaeler Musikantinnen. Während Bettina Aigner am Altsaxophon mit ihrem gefühlvollen Solo bei „Pavane in Blue“ für berührende Momente beim Publikum sorgte, brachte die erst fünfzehnjährige Lena Moser am Schlagwerk mit ihrer Soloeinlage in „Fascinating Drums“ den Festsaal zum Rocken. Der Dauerbrenner „The Lion King“, arr. von John Higgins bildete den Abschluss des offiziellen Programms, auf den noch drei Zugaben zu Ehren des Jubilars folgten. Zu Ehren seines Vaters dirigierte Sohn Christoph Aigner seinen selbstkomponierten Marsch „Alte Zeiten“. Bei dem anschließenden Stück „Träumende Tenorhörner“ gab, der selbst für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrte, Hois Pfeifenberger mit seinem Tenorhorn-Solo dem Kapellmeister die Ehre. Mit dem Marsch „Unter dem Doppeladler“ ließ Horst Aigner sein 30-jähriges Jubiläumskonzert schwungvoll ausklingen.

Im Rahmen des Konzertabends wurden folgende Ehrungen vorgenommen:

Jungmusikerbrief: Elias Marktl (Tenorhorn), Korbinian Wieland (Trompete)

Jungmusikerleistungsabzeichen:

in Bronze: Anja Gfrerer (Klarinette), Florian Kandler (Schlagwerk), Andreas Schlick (Tenorhorn)

in Silber: Lena Moser (Schlagwerk), Maria Moser (Querflöte)

Ehrenzeichen des SBV in Bronze für 10 Jahre Mitgliedschaft: Lisa Aigner, Lisa Gfrerer, Tanja Kandler, Markus Fanninger

Ehrenzeichen des SBV in Gold für 40 Jahre Mitgliedschaft: Christian Pfeifenberger

Ehrenzeichen des SBV in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft: Matthäus Pfeifenberger

Dankesmedaille des SBV in Gold: Josef Rausch

Verdienstzeichen des SBV in Silber: Armin Aigner

Kapellmeister Mag. Horst Aigner wurde in Würdigung seiner großen Verdienste das Verdienstkreuz in Silber vom Österreichischen Blasmusikverband verliehen.

 

Jubiläumskonzert in Ramingstein

Seit 130 Jahren besteht die Trachtenmusikkapelle Ramingstein und begeistert seit dieser Zeit immer mit ihren Konzerten. So auch heuer wieder als am 06. April beim Jagglerhof in Ramingstein der Konzertabend mit dem Fanfarenstück "Festival Flourish" von Michael Geisler eröffnet wurde. Es folgten die Overtüre "Feste in Valencia" von Gottfried Plohovich und der wunderschöne Walzer "Das böhmische Märchen" von Franz Watz. Mit dem Stück "Sparkling Drums" von Ted Huggens erklang der erste Höhepunkt des musikalischen Abends. Der erst 13 jährige Simon Lerchner spielte auf dem Drum Set ein beeindruckendes und schwieriges Solostück, welches er mit seinen jungen Jahren bereits außergewöhnlich meisterte. Das Publikum dankte es ihm mit langem und tosendem Applaus. Zum Abschluss des ersten Konzertteiles erklang der Marsch "In Harmonie vereint" von Siegfried Rundel, bevor mit "Rot-Weiß-Rot" von Sepp Tanzer der zweite musikalische Abschnitt eingeleitet wurde. Danach folgten die Polka "In der Weinschenke" von Robert Payer und das Konzertwerk des amerikanischen Komponisten James Swearingen "All Glory told". Für einen filmmusikalischen Highlight sorgten die Klänge aus dem Musical "Grease". Zum Abschluss und Höhepunkt des zweiten Konzertteiles begeisterten die beiden Sängerinnen Barbara Ruff und Andrea Pichler beim "Rojacher-Marsch" von Stefan Reiter. Die beiden charmanten Damen verzauberten mit ihren lieblichen Stimmen das vertonte Bergmannslied in eine kleine Arie. Ein großer Dank ist hierbei an Raimund Thanner für die Spende dieses Stückes gerichtet. Neben hohen musikalischen Leistungen wurden auch hohe Ehrungen verliehen. Den Jungmusikerbrief und zugleich Leistungsabzeichen in Bronze erhielt Markus Kocher. Das selbe Abzeichen ergingen an Laura König und Sebastian Müllner. Für seine 10 jährige Mitgliedschaft wurde Georg Schiefer mit dem Ehrenzeichen in Bronze und für 25 Jahre Matthias Holzer mit dem Ehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Leonhard Gappmaier, Bernhard Kendlbacher und Gerhard Löcker erhielten für ihre über 40 jährige Mitgliedschaft das Ehrenzeichen der Trachtenmusikkapelle Ramingstein in Gold. Seit mehr als 20 Jahren ist Gerhard Müllner als Stabführer aktiv tätig wofür ihm die Prof. Leo Ertl Medaille in Gold verliehen wurde.